Mochis finden auf der Welt immer mehr Fans. Die kleinen kugelförmigen Kuchen aus klebrigem Reismehl sind für ihre weiche, leicht elastische Textur bekannt. Oft werden sie mit süßen Füllungen aus roter Bohnenpaste oder mit Eiscreme oder, trendgerecht interpretiert, mit Matcha oder Mangostücken bzw. -mousse gefüllt. Mochis kommen ursprünglich aus Japan und werden dort bereits seit Jahrhunderten hergestellt. Besonders zu festlichen Anlässen wie dem japanischen Neujahr spielen Mochis eine wichtige kulturelle Rolle. Für ihre Zubereitung benötigt man etwas Ruhe und Muße, weil der Prozess viel Aufmerksamkeit, Geduld und Feingefühl erfordert. Der Reisteig muss gleichmäßig gedämpft und anschließend lange und rhythmisch geknetet bzw. geschlagen werden, damit die typische elastische Konsistenz entsteht. Schon kleine Unachtsamkeiten bei Temperatur, Feuchtigkeit oder Timing können die Textur verändern. Nicht wenige verstehen das Formen von Mochis durchaus als Teil einer eher meditativen Tätigtkeit. Die dafür notwendige Entschleunigung und Fokussierung gilt als wichtiger Teil japanischer Esskultur und macht das Mochi-Machen zu mehr als nur Kochen – es wird zu einem Moment der Achtsamkeit und steht so für besonderen Genuss. Den Traditionen verbunden haben wir für euch ein Rezept für Eis-Mochis mit Knusper-und Schokokern kreiert. Viel Spaß beim Zubereiten und Genießen!